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Gemeinde Rümlang



Rümlang – mehr als eine gewöhnliche Agglomerations-Gemeinde
Rümlang ist eine der attraktivsten Gemeinden im Agglomerations-Gürtel von Zürich. Sie bietet Wohnraum und ein vielfältiges Angebot für Menschen jeglichen Alters. Sie hat eine ausgebaute Infrastruktur mit vielen Arbeitsplätzen sowie eine äusserst günstige Verkehrslage – und sie liegt trotzdem mitten im Grünen. Rümlang hat Geschichte und Charakter. In Rümlang kann man aufwachsen, wohnen, arbeiten und alt werden.
Trotz guter Infrastruktur ist der Steuerfuss (ohne Kirchen) im Vergleich mit anderen Gemeinden im Zürcher Unterland immer noch günstig. Dies zeugt von einem verantwortungsbewussten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen.

In Rümlang lässt es sich gut leben
Die Einwicklung der Bevölkerungszahlen widerspiegelt das deutlich: Wohnten im Jahr 1960 noch 3‘400 Menschen in Rümlang, waren es 2011 bereits knapp 7‘000. 150 Kinder besuchen einen der vier Kindergärten und fast 550 Kinder drücken die Primarschul- und Oberstufen-Schulbänke in den Schulhäusern Worbiger und Rümelbach. Das umfangreiche Angebot umfasst nebst einer Heilpädagogischen Schule auch eine Musikschule und einen Mittagstisch. Fremdsprachigen werden Deutschkurse angeboten, und Kinder im Vorschulalter können in der Spielgruppe plus die Sprachkenntnisse erweitern.
Einwohnerinnen und Einwohner können auch den Lebensabend in Sicherheit und Würde in Rümlang verbringen. Die Gemeinde bietet ihnen alle Stufen der möglichst langen Selbständigkeit und hat auf diesem Gebiet gar Pionierarbeit geleistet. Mitten im Dorf steht das Haus am Dorfplatz mit Alterswohnungen und Alterswohngruppen. Die Spitex befindet sich im selben Haus und gegenüber steht das Alterszentrum Lindenhof mit rund 60 Betten und einer öffentlich zugänglichen Cafeteria.

Attraktive Verkehrslage
Viele Dorfbewohnerinnen und –bewohner arbeiten nicht in Rümlang und sind daher auf ein funktionierendes Verkehrssystem angewiesen. Bei uns sind sie bestens bedient. Jede halbe Stunde fährt eine S-Bahn in Richtung Zürich und Rafzerfeld oder Niederweningen, bald verkehrt sie schon im Viertelstundentakt. Busse fahren nach Seebach und Oberhasli. Dieses Angebot wird stetig ausgebaut. Am Wochenende fahren die Nacht-S5 und der Nachtbus N16. Mit dem Postauto gelangt man in wenigen Minuten direkt zum Flughafen und in weitere Gemeinden des Zürcher Unterlandes. Der Individualverkehr ist optimal an den nahen Autobahn- Anschluss der A1 angebunden.
Zur attraktiven Verkehrslage von Rümlang gehört die Nähe zum Flughafen Kloten. Er ist zudem Arbeitgeber für zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner und beeinflusst damit die Entwicklung der Gemeinde. Auch wenn die Lärmproblematik, die Pistenverlängerung und der Staatsvertrag mit Deutschland die Diskussionen im Moment dominieren, führt der Gemeinderat einen offenen, konstruktiven Dialog mit allen Beteiligten. Federführend nimmt er die Interessen der Gemeinde in enger Zusammenarbeit mit anderen Gemeinde- und Stadträten der Flughafenregion wahr.

Ein grosses Freizeitangebot
Bekanntlich lebt der Mensch nicht nur vom Brot allein. Er braucht auch Spiele. Rümlang hat denn auch ein breites Freizeitangebot: In über 50 Vereinen kann man nebst vielem anderen singen, tanzen, turnen, wandern, werken, Fasnacht machen. Auch ein modernisiertes Hallenbad mit attraktiver Sauna steht zur Verfügung.
Das kulturelle Angebot ist reichhaltig: In der gemeindeeigenen Bibliothek zum Beispiel findet man Bücher in verschiedenen Sprachen, Hörbücher, Musik-CDs, Spiele und vieles mehr. Und auch die private Initiative fehlt nicht, wie beispielsweise die Theater- und Musikabende in „Vögi‘s Chäller“.
Und nicht zu vergessen sind die Besonderheiten: die Sternwarte Rotgrueb, wo kompetente Amateur-Astronomen ihr Wissen über Sonne, Mond und Sterne vermitteln. Oder etwa das kleine Schlüsselmuseum der Firma Kaba AG. Am
Muttertag im Mai und zu Martini im November herrscht buntes Markttreiben im Dorf, und auch die Gastronomie- und Hotelangebote können sich sehen lassen.

Die umweltbewusste Gemeinde
Rümlang befindet sich zwar in einer bedeutenden Wirtschaftsregion, hat aber gleichzeitig das Privileg inmitten von schönen und gut erhaltenen Naturräumen zu liegen. Wälder und Felder begrenzen die Gemeinde. Die Naturschutzgebiete an den Altläufen der Glatt und am Katzensee bieten einen attraktiven Naherholungsraum. Die Gemeinde bemüht sich seit langem, diese Schönheiten zu pflegen und übernimmt oft eine Vorreiterrolle. Bereits vor Jahren wurde das Pilotprojekt für „Oekologische Aufwertungsmassnahmen im Siedlungsraum“ aufgegleist. Hausbesitzer werden detailliert beraten, wie sie mit konkreten Massnahmen – zum Beispiel mit der naturnahen Umgebungsgestaltung – einen Beitrag zu einem intakten Oekosystem leisten können. Auch in Sachen Abfallentsorgung ist Rümlang vielen Gemeinden voraus: Sämtliche Abfälle können getrennt und umweltgerecht entsorgt werden. Als eine der ersten Gemeinden hat Rümlang die regelmässige Grünabfuhr eingeführt, welche heute bei der lokalen Firma Kompogas AG für die Erzeugung von Bio-Treibstoff eingesetzt wird.

Sogar Goethe war schon hier
Rümlang hat sich rasant entwickelt: Noch Ende der 1950er-Jahre war es ein idyllisches Bauerndorf. Wer nicht in der Landwirtschaft tätig war oder ein Kleingewerbe betrieb, arbeitete vorzugsweise bei der Swissair. Das Quartier „In den Linden“ hiess im Volksmund gar „Swissair-Siedlung“. Sie stand am Anfang der Moderne und des Baubooms Anfang der 1960er-Jahre. Mit dem Bau der Siedlung Obermatten entstanden die ersten Genossenschaftswohnungen und die ersten zwei Hochhäuser.
Rümlang blickt auf eine 4‘000-jährige Siedlungsgeschichte zurück. Die wichtigste Rolle in der Geschichte spielte sicherlich der Reformbauer Jakob Gujer, genannt Kleinjogg, der das Dorf weit herum bekannt machte. Kleinjogg übernahm 1769 den Lehnshof Katzenrüti und richtete einen Muster-Landwirtschafts-Betrieb ein. Sogar Persönlichkeiten wie Dichterfürst Goethe waren bei ihm zu Gast.
Es gibt noch viel mehr über die Vergangenheit und über die Gegenwart von Rümlang zu berichten. Die Geschichte erzählt Ihnen Hans Peter Treichler in seiner Chronik, die kostenlos bei der Gemeinde bezogen werden kann. Über die Gegenwart informiert der Gemeinderat regelmässig im wöchentlich erscheinenden „Rümlanger“ und an Informationsveranstaltungen.

Text: Sonja Kolb, Rümlang

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